Wie lassen sich Unternehmen nachhaltig weiterentwickeln? Eine Antwort darauf liegt nicht allein in effizienteren Abläufen oder besseren Strukturen. Ebenso entscheidend sind die Menschen, die diese Veränderungen im Arbeitsalltag umsetzen.
Über genau dieses Zusammenspiel haben sich advacon GmbH und REFA Hessen e.V. erstmals intensiver ausgetauscht. Am Gespräch nahmen Norbert Müller und Nico Gotthardt von advacon sowie Berthold Königs und Sascha Panten von REFA Hessen teil.
Ausgangspunkt waren Erfahrungen aus der Vergangenheit: gemeinsame Berührungspunkte, erfolgreiche Ansätze und die Frage, welche Erkenntnisse sich daraus für heutige Herausforderungen ableiten lassen. Schnell richtete sich der Fokus jedoch auf die Zukunft. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Unternehmen ihre Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit verbessern können – und welchen Beitrag Unternehmensentwicklung, Prozessoptimierung und Qualifizierung dazu leisten können. Gerade mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen der deutschen Wirtschaft gewinnt diese Verbindung an Bedeutung.
Prozesse verändern heißt auch Menschen weiterentwickeln. advacon unterstützt Unternehmen dabei, Strukturen und Prozesse zu analysieren, Verbesserungspotenziale zu erkennen und Veränderungen umzusetzen. REFA Hessen setzt mit seinem Angebot an einem anderen, aber eng damit verbundenen Punkt an: der praxisnahen Aus- und Weiterbildung sowie der Qualifizierung von Fach- und Führungskräften. Die Verbindung beider Ansätze bietet interessante Möglichkeiten. Neue oder optimierte Prozesse entfalten ihren Nutzen erst dann vollständig, wenn im Unternehmen das notwendige Wissen vorhanden ist, um sie erfolgreich umzusetzen. Gleichzeitig gewinnt Weiterbildung an konkretem Nutzen, wenn sie sich an tatsächlichen Herausforderungen aus dem Unternehmensalltag orientiert. Damit entsteht eine gemeinsame Schnittstelle: betriebliche Strukturen und Abläufe weiterzuentwickeln und gleichzeitig die Menschen im Unternehmen für diese Entwicklung zu befähigen.
Das erste Gespräch diente bewusst dazu, diese Schnittstelle auszuloten, Erfahrungen auszutauschen und mögliche Anknüpfungspunkte zu identifizieren. Welche konkreten Ansätze daraus entstehen, wird sich in den weiteren Gesprächen zeigen.
Wir bedanken uns bei Berthold Königs und Sascha Panten von REFA Hessen für den offenen und konstruktiven Austausch und die Bereitschaft, gemeinsam neue Ideen zu diskutieren. Das erste Treffen hat auf jeden Fall genügend Impulse geliefert, um den Austausch fortzusetzen.